Warning: mysql_fetch_assoc(): supplied argument is not a valid MySQL result resource in /var/www/web15/html/t3lib/class.t3lib_db.php on line 723

Warning: mysql_free_result(): supplied argument is not a valid MySQL result resource in /var/www/web15/html/t3lib/class.t3lib_db.php on line 748

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /var/www/web15/html/t3lib/class.t3lib_db.php:723) in /var/www/web15/html/tslib/class.tslib_fe.php on line 2402
::MQN Eschweiler : MedInfo::
 | Startseite | Aktuelles | Notdienst | Qualitätszirkel | Schulungsvereine | MedInfo | Mitglieder | Links

MQN-Benutzeranmeldung
Benutzername: Passwort:

Noch keinen Login? Registrierung
MedInfo

Themenservice März 2006: Darmkrebs

 

Warum entsteht Darmkrebs?

Die Ursachen von Darmkrebs sind bislang nicht eindeutig geklärt. Man kennt jedoch bestimmte Faktoren, die das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, erhöhen.

Sicher ist: Die Vererbung spielt eine wichtige Rolle. Wer in seiner engeren Verwandtschaft einen Darmkrebsfall hat, der sollte es daher mit der Früherkennung besonders genau nehmen, weil auch er ein höheres Risiko hat, an Darmkrebs zu erkranken. Viele Hinweise deuten außerdem darauf, dass die Ernährung bei der Entstehung von Darmkrebs eine wichtige Rolle spielt. Eine fettreiche Kost mit viel Fleisch und wenig Ballaststoffen erhöht das Risiko.

Eine Reihe von Krankheiten können außerdem dazu beitragen, dass sich ein Tumor im Darm entwickelt. Dazu gehört die Colitis ulcerosa, eine chronische Entzündung der Dickdarmschleimhaut. Ein höheres Risiko hat auch derjenige, der bereits wegen anderer Krebsarten behandelt wurde. Patienten, die Darmpolypen haben oder hatten, erkranken ebenfalls häufiger an Darmkrebs. Bestimmte Formen der Polypen sind Vorstufen der Tumorerkrankung. Wichtig zu wissen ist auch, dass der Darmkrebs im Alter häufiger auftritt. Es wird also immer wichtiger, zur Früherkennungsuntersuchung zu gehen je älter man wird.

 

 

Kann man Darmkrebs verhindern?

Darmkrebs ist die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Männern und bei Frauen. Die Ärzte können sie jedoch sehr wirkungsvoll behandeln – wenn sie rechtzeitig entdeckt wird. Deswegen spielt die Früherkennung eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Krebs. Alle gesetzlich Versicherten haben im Rahmen der Krebsfrüherkennungs-Programme die Möglichkeit, ab dem 50. Lebensjahr jährlich einen Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl vornehmen zu lassen. Ab dem 55. Lebensjahr kann man zwischen dem Stuhltest alle zwei Jahre oder zwei Koloskopien im Abstand von mindestens zehn Jahren wählen. Leider nutzen viele der anspruchsberechtigten Versicherten diese Möglichkeiten nicht. Sie können jedoch Leben retten. Wenn der Stuhltest eine Auffälligkeit ergibt, genügt häufig eine Darmspiegelung, um einen verdächtigen Befund, zum Beispiel einen Polypen, aus der Darmschleimhaut zu entfernen. Das Fazit ist also: Man kann die Entstehung von Darmkrebs nicht vollkommen verhindern, aber die Erkrankung so früh erkennen, dass sie heilbar ist.

 

 

Wie weist der Arzt verborgenes Blut im Stuhl nach?

Blut im Stuhl kann ein Hinweis auf einen Tumor im Darm sein. Daher untersucht der Arzt bei der Früherkennungsuntersuchung den Stuhl darauf. Geringe Mengen Blut sind häufig nicht sichtbar. Deshalb verwendet er einen einfachen Test, der auch anschlägt, wenn nur wenig Blut im Stuhl ist. Der Test funktioniert so: Eine etwa erbsengroße Menge Stuhl wird auf ein kleines Testfeld gegeben. Wenn der Stuhl Blut enthält, färbt sich das Feld blau an. Der Patient sollte allerdings vorher nicht große Mengen Vitamin C zu sich genommen oder viel Blutwurst gegessen haben. Wenn der Test anschlägt, bedeutet das aber nicht, dass der Patient in jedem Fall an einer Tumorerkrankung leidet – es können auch zum Beispiel Hämorrhoiden sein, welche die Blutung verursachen. Der nächste Schritt ist nun eine Spiegelung des Dickdarmes. Wichtig ist es, den gesamten Dickdarm zu untersuchen. Die Spiegelung sollte auch dann erfolgen, wenn der Patient Hämorrhoiden hat, die eine scheinbar plausible Erklärung für das Blut im Stuhl liefern. Denn: Hämorrhoiden sind so häufig, dass eine zusätzliche Tumorerkrankung durchaus möglich wäre. Also: Bei Blut im Stuhl immer den Darm spiegeln!

 

 

Was sind Tumormarker?

Tumormarker sind Stoffe, die der Tumor produziert. Sie zirkulieren in der Blutbahn und lassen sich im Labor aus einer Blutprobe nachweisen. Es wäre nun bequem, zur Vorsorge einfach regelmäßig das Blut auf solche Marker zu untersuchen. Leider gibt es jedoch viele Tumore, die keine Marker produzieren. Außerdem finden sie sich zum Teil auch bei Gesunden. Für die Diagnosestellung eignen sich die Marker daher nicht. Wenn ein Patient jedoch einen Tumor hat, der die Marker produziert, können die Ärzte deren Konzentration im Blut bestimmen und darauf auf den Verlauf der Krankheit schließen. Bei einer Chemotherapie, die anschlägt, werden die Marker weniger. Wenn die Marker steigen, ist das ein Hinweis, dass die Erkrankung wieder aufflackert.

 

 

_________________________________________________________________________

 

 

 

Themenservice April 2006: Asthma und Allergie

 

Asthma und Allergie

Die Tendenz ist ungebrochen: Allergien sind weiter auf dem Vormarsch. Ärzte schätzen, dass fast jeder dritte Deutsche auf Pollen, Hausstaub, Tierhaare oder eine andere Substanz reagiert.

 

Die Symptome von der juckenden Hautquaddel bis zum allergischen Asthma beruhen auf einer Reihe gemeinsamer Mechanismen. Am Anfang steht eine Fehleinschätzung des Immunsystems, das eine harmlose Substanz wie Blütenpollen für gefährlich hält und einen komplexen Abwehrmechanismus in Gang setzt. Zu Beginn merkt der Betroffene von dieser „Sensibilisierung“ nichts. Das Abwehrsystem ist aber in der Lage, sich die Substanz zu merken. Kommt es damit erneut in Kontakt, leitet das Immunsystem eine Abwehrreaktion ein.

 

Viele Betroffene wissen nicht, dass hinter ihrer ständig laufenden Nase oder den roten Augen eine Allergie steckt. Es ist wichtig, diese abzuklären – sonst droht auf längere Sicht die Gefahr, ein gefährliches allergisches Asthma zu entwickeln. Bei folgenden Hinweisen sollten Sie deshalb Ihren Hausarzt aufsuchen:

 

· Schnupfen mit Juck- und Niesreiz ohne die anderen Zeichen einer Erkältung

· gerötete und juckende Augen

· Atemnot, Husten ohne die anderen Zeichen einer Erkältung

· rote und juckende Hautschwellungen (Quaddeln)

· regelmäßiges Auftreten dieser Symptome zu bestimmten Jahreszeiten.

 

 

Allergie gegen Katzenhaare – muss man das Haustier abschaffen?

Tierhaar-Allergien können zu starken Symptomen wie Niesen, Augenjucken oder Atemnot bis hin zu einem allergischen Asthma führen. Familien, in denen Allergien vorkommen, sollten sich kein Haustier anschaffen. Problematisch wird es natürlich dann, wenn das Tier bereits in der Familie lebt. In Absprache mit dem Arzt sollten die Betreffenden versuchen, ob die Allergie sich eindämmen lässt, in dem das Haustier zum Beispiel das Schlafzimmer nicht mehr betreten darf. Manchmal ist es auch möglich ist, das Tier in den Keller oder Garten umzusiedeln. Wenn die Symptome sich trotz antiallergischer Therapie jedoch verschlimmern, sollten die Patienten das Haustier abgeben.

 

 

Kann eine Erkältung Asthmaanfälle auslösen?

Dies ist durchaus möglich: Eine Virusinfektion der Atemwege, zum Beispiel eine Erkältung oder eine Grippe, ist sogar der häufigste Auslöser für einen Asthmaanfall. Außerdem reagieren Asthmatiker häufig allergisch auf bestimmte Stoffe. Kommt der Betroffene mit diesen Substanzen, auch Allergene genannt, in Kontakt, kann er einen Asthma-Anfall erleiden. Besonders häufige Allergene sind die Haare von Katzen oder Hunden, Pollen, der Kot von Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel wie Äpfel oder Nüsse.

 

 

Tipps für Pollenallergiker, wenn die Heuschnupfensaison beginnt

Die wichtigste Maßnahme ist, den Allergie auslösenden Stoff zu meiden – dazu muss man ihn jedoch kennen. Deswegen ist ein so genannter Allergietest unabdingbar. Vorrangig sollte man sich an den Hausarzt wenden. Dieser kann den Test selber vornehmen oder an einen Allergologen überweisen. In so genannten Pollenflugkalendern kann man erfahren, wann die bedrohlichen Pollen in der Luft sind. Es gilt dann:

· Abends Haare waschen, damit keine Pollen mehr in den Haaren sind

· während der Pollenflugzeit Fenster geschlossen halten

· wenn man von draußen in die Wohnung geht, Kleider wechseln

· Jahresurlaub in der Hauptflugzeit des betreffenden Pollens buchen: Nordseeinseln oder Gebirge (über 1500 Meter) gelten als heuschnupfenfrei

· Pollenfilter in die Lüftung des Autos einbauen lassen

· eventuell Raumluftfilter einbauen lassen.

 

Manchmal kann eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein. Auch darauf sollte man den Hausarzt oder Allergologen ansprechen.

 

 

_________________________________________________________________________